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Arbeiten mit Verzeichnissen

1 Das Kommando pwd

Das Kommando gibt den vollständigen Pfadnamen des aktuellen Arbeitsverzeichnisses an.

2 Das Kommando cd

Ohne Aufruf von Argumenten wechselt das Kommando von jedem beliebigen Punkt des Dateisystems in das Homeverzeichnis des Benutzers.

Wenn man ein Verzeichnis wechseln möchte, unterscheidet man zwischen relativer und absoluter Pfadangabe.

Beispiel relativer Pfad:
cd cvs/tutorial

Hier wechselt der Benutzer ausgehend von seinem Heimatverzeichnis in das Verzeichnis cvs/tutorial.

Beispiel absoluter Pfad:
cd /home/linux/cvs/tutorial

Bei absoluter Pfadangabe wird vom Wurzelverzeichnis an jedes einzelne Verzeichnis angegeben.

Mit dem Kommando cd .. wechseln Sie immer in das Elternverzeichnis Ihres aktuellen Verzeichnisses. Befinden Sie sich bereits im Wurzelverzeichnis, bleibt dieses Kommando wirkungslos.

3 Das Kommando ls

Das Kommando ls ist das wahrscheinlich wichtigste und am häufigsten aufgerufene Kommando unter Linux überhaupt: Es zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses an und ist damit die Entsprechung von DIR unter DOS.

Ruft man ls ohne Optionen auf, so gibt es den Inhalt in der kürzesten möglichen Form aus.
Die verschiedenen Optionen zu ls erlauben die Anzeige einer Vielzahl von Information in verschiedenen Formaten. Wir möchten hier nur auf die wichtigsten Optionen eingehen. Für weitere Möglichkeiten geben Sie einfach ls --help ein.

ls -a

Diese Option listet auch die sogenannten versteckten Dateien auf, die mit einem Punkt beginnen.

ls -l

Diese Option liefert eine ausführlichere Ausgabe. Sie bedeutet von links nach rechts: Dateityp, Zugriffsrechte, Linkzähler, Besitzer, Gruppe, Größe, Datum der letzten Änderung, Dateiname

ls -R

Diese Option gibt auch den Inhalt der Unterverzeichnisse mit aus.

Sie können auch mehrere Optionen miteinander verbinden, zum Beispiel ls -lR oder ls -la.


4 Das Kommando mkdir


Mit dem Kommando mkdir kann man Verzeichnisse anlegen.
mkdir test
So entsteht z.B. das Verzeichnis test

Durch Verwendung der Option -p kann gleichzeitig auch noch Unterverzeichnisse anlegen.
mkdir -p test1/test2
So entsteht das Verzeichnis test1 und in test1 das Verzeichnis test2.

5 Das Kommando rmdir


Mit dem Kommando rmdir kann man (leere) Verzeichnisse löschen.

Wenn Sie hier die Option -p verwenden, werden gleichzeitig auch die untergeordneten Verzeichnisse gelöscht (vorrausgesetzt, dass alle leer sind).

6 Das Kommando rm

Mit dem Befehl
rm -rf /Verzeichnis
können auch Verzeichnisse gelöscht werden die nicht leer sind. Aber Achtung! Ein
rm -rf /etc
hat üble Folgen.
Autor / Lizenz: Unbekannt / GPL

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