Ich empfehle Ihnen Ihre (Windows-)Daten
zu sichern! Am besten benutzen Sie hier eine selbst gebrannte CD oder eine andere
Festplatte. Wahrscheinlich wollen Sie weiterhin mit
Windows arbeiten, also machen Sie sich
zur Sicherheit eine Bootdiskette (Systemsteuerung-Software-Startdiskette), falls sie
nicht sowieso schon griffbereit liegt! (Im Normalfall benötigen
Sie keines von beiden, aber Sie sollten auf Nummer sicher gehen!!!)
Im Prinzip gibt es mehrere
Möglichkeiten GNU/Linux zu installieren:
• GNU/Linux soll das einzige
Betriebssystem auf dem Rechner sein.
Das ist die einfachste Möglichkeit.
• GNU/Linux soll neben DOS,
WINDOWS, OS/2 auf dem Rechner installiert werden,
und soll nach Ihrer Wahl
gestartet werden. Aus Gründen der Einfachheit wäre eine
separate Festplatte für LINUX ein Vorteil. Haben Sie aber keine,
oder möchten Sie keine eigene Festplatte für LINUX, so wird
dies auch kein großes Problem darstellen.
1. Auf geht’s!
GNU/Linux arbeitet in einem eigenen
Dateisystem. Deswegen braucht das Betriebssystem freien Platz auf der
Festplatte (reservieren Sie sich mindestens 2-5 GB; 2 GB sollten es
für GNU/Linux mit grafischer Oberflächen schon sein!).
Haben Sie so viel Platz frei? Wenn ja, freuen Sie sich schon mal.
Toll wäre hier ein Partitionsprogramm wie PartitionMagic!
Besorgen Sie sich ein solches Programm (Es ist auch sonst sehr
nützlich!!!)! Ich bin sicher, dass Sie irgendwo auf Ihren
CDs (z.B.:: PC-Welt, CHIP,... -Heft-CDs)
ein solches haben. Es ist für mich die einfachste
Möglichkeit sicher zu Linux zu
kommen. Definieren Sie den Bereich, den Sie für Linux benutzen
möchten einfach als
Unformatiert. Bei allen Distributionen gibt es die Möglichkeit
den nicht genutzten Festplattenplatz für Linux zu verwenden. So
müssen Sie die Partitionen nicht selbst anlegen.
2. GNU/Linux-Installation
Anschließend legen Sie die LINUX
CD-ROM ein die Sie entweder selbst gebrannt haben oder vielleicht aus
einer Computerfachzeitschrift haben. Booten Sie also nun per
CD-Laufwerk. Nun müssen sie den Anweisungen des jeweiligen Setup
Assistenten folgen. Da diese recht unterschiedlich ausfallen kann
hier keine allgemeine Beschreibung erfolgen. In der Regel bieten aber
die jeweiligen Anbieter der Distributionen eine gut dokumentierte
Installationsanleitung.